Körperpsychotherapie

“Where there is light, there must be shadow, where there is shadow there must be light. There is no shadow without light and no light without shadow….“

– Haruki Murakami –

Die nonverbale Kommunikation macht 95% unseres Lebens aus und doch scheint es viel zu leicht, dass zu vergessen. Wir leben in einer Zeit, in der wir uns so in Ideologien, Konzepten und Kategorien verfangen haben, dass Sprache wie ein selbstgerechter Strick erscheint.Und auch die moderne Psychologie scheint an ihrer grenze angekommen zu sein, hält sie uns in einem Kreislauf von Trauma und Therapie, in einer Abhängigkeit und dem Glauben, dass wir selbst nichts zu unserer Heilung beitragen können es sei denn wir geben unser Zentrum/unsere Verantwortung an den Therapeuten/in ab.

In der enrgetischen Körperpsychotherapie wirst du in deinen Wandlungsphasen begelitet, um nachhaltig neue Entscheidungen für den Leben treffen zu können.

Was ist Körperpsychotherapie?

Körperpsychotherapie ist ein tiefenpsychologischer Prozess, indem du die Fähigkeit deines Körpers sich zu erinnern nutzt, um tiefe Verletzungen aufzuspüren und bewusst zu integrieren. Im Speziellen spreche ich auf meiner Website von energetischer Körperpsychotherapie, da ich in meiner Arbeit auch deinen energetischen Körper miteinbeziehe und wir mit deinen Energiezuständen arbeiten.

Fast alle Muster in unserem sozialen Handeln lassen sich auf tiefgreifende Erfahrungen in unserer Kindheit zurückführen.

Diese sogenannten Entwicklungstraumata sitzen wie Todesangst in unserem Körper und steuern unser Nervensystem. Aus diesem Grund gehen wir häufig durchs Leben in einem stetigen Kampf – oder Fluchtmodus mit einem hochalarmierten Nervensystem, welches wiederum Auswirkungen auf deine Faszienstrukturen, Muskulatur und Knochen hat und dich dissoziieren lässt.

Dissoziation beschreibt einen Zustand, indem du deinen Körper nicht oder nur kaum wahrnimmst bzw. deine allgemeinen Energiezustand.

Sich seinen Ängsten zu stellen kann überwältigend sein. Die Integration von Entwicklungstraumata benötigt deshalb nicht nur Mut, sondern auch Zeit, Vertrauen, Übung und vor allem Beziehung.

Wir Menschen sind verkörperte Wesen und Entwicklung passiert durch Erdung, Atmung, Bewegung, Stimmausdruck wie das auch in deiner Kindheit natürlicherweise geschah oder hätte geschehen müssen.

Und es ist ein Prozess, in dem du in deinen verschiedenen Körpern – energetisch, physisch, emotional und intellektuell verschiedene Flüssigzustände durchlebst. Nach und nach werden verschiedene Emotionen an die Oberfläche gespült. Dort angekommen können sie wahrgenommen, untersucht und vollendet werden.  Dies ist wie eine Reinigungsprozess. Für einen Moment fühlt es sich so an als wenn der Boden unter deinen Füßen wegefegt wird und gleichzeitig aktiviert dieses tiefe Fühlen deine Lebensenergie und bringt dir Klarheit, so dass du einen neuen Boden für dich schaffst.

Zu fühlen ist ein zyklischer Prozess genauso wie wir in einen zyklischen Rhythmus von Jahreszeiten und Tagesabläufen eingebettet sind. Traumata haben häufig zur Folge, dass nicht nur das Trauma an sich geschehen ist sondern dein System diesen Zustand auch immer wieder durchlebt, da Gefühle nicht zu Ende gefühlt wurden und du nicht gehört wurdest. Dein Körper versucht quasi sich Selbst zu heilen, in dem diese Gefühle wieder erweckt werden. Ohne Begleitung kann dies allerdings deinen Energiehaushalt negativ beeinflussen bis hin zu schweren körperlichen Erkrankungen führen. Dafür ist die Körperpsychotherapie und meine Begleitung da.

Was bringt Körperpsychotherapie?

Körperpsychotherapie fordert dich heraus in Verantwortung zu treten und dein Leben in die Hand zu nehmen.

Sie gibt dir Klarheit über deinen Raum.

Sie ermöglicht dir wenn es gefordert ist „Nein“ zu sagen oder „Ja“ zu sagen.

Körperpsychotherapie ist eine emanzipatorische Entwicklung. Verkörperte alte Emotionen aus der Vergangenheit werden gelöst und integriert. Das lässt dich ErWACHSEN werden.

Du lernst deine Wahrheit zu sprechen, für sie einzustehen und mit dir verbunden zu bleiben.

Du erlangst Bewusstheit über deine Prozesse, trittst bewusst ins Leben und in Kontakt zu anderen Menschen.

Du erlernst quasi einen neuen Bewusstseinszustand – nämlich dich selbst als bewussten Zustand. Das befreit dich davon irgendetwas tun zu müssen.

Stattdessen stellt es dich vor die Herausforderung dein Leben eigenverantwortlich, kreativ und nach deinen eigenen Bedürfnissen zu gestalten.

Du musst andere nicht mehr für dein Leben verantwortlich machen.

Hast du erst losgelassen und dich von alten (Denk-)Mustern befreit, entsteht Raum, der von dir gestaltet werden will und deine kreativität fließt wieder. Vielleicht entdeckst du Dinge wieder, die du als Kind gerne getan hast und durch die Zeit verloren hast.

Gleichzeitig spürst du deutlich was du willst und deine neu gewonnene Lebensenergie macht dir Lust dich in der Welt auszubreiten.

Du hast Lust zu leben!

Wie läuft eine Sitzung ab?

Jeder Mensch ist einzigartig und somit ist jeder therapeutische Prozess und jede Sitzung anders. Trotzdem gibt es einen groben Ablauf, der jeder Sitzung zugrunde liegt:

1. Start: Wir beginnen immer mit dem, was gerade da ist.

In der Regel starten wir mit einem Gespräch. Wie geht es dir? Was beschäftigt dich? Wie waren die letzten Tage/Wochen? Was steht die nächsten Tage/Wochen an? Dieses lose Gespräch dient uns zur Einstimmung und, um beieinander anzukommen. Außerdem lernen wir uns so besser kennen. Das ist eine wichtige Basis für die gemeinsame Arbeit. Im Anschluss vertiefen wir das Gespräch in eine Thematik, die vielleicht bereits aufgetaucht ist, oder, die du als Thema mitgebracht hast. Ich frage im Zweifel nach, ob das worüber wir sprechen, das Thema ist, mitdem du dich beschäftigen möchtest. So hast du die Möglichkeit bewusst zu entscheiden, in welche Richtung die Sitzung gehen soll.
Du kannst zu jeder Zeit bestimmen womit wir uns beschäftigen.

Manchmal stellt sich auch erst im Laufe der Sitzung heraus, dass es eigentlich um etwas ganz anderes geht. Das ist ok. Du bist zu jeder Zeit frei zu bestimmen womit wir uns beschäftigen wollen. Es ist deine Sitzung! Gleichzeitig musst du aber auch nicht immer genau wissen was du willst und was das „Problem ist“. Es kann auch Teil des gemeinsamen Prozesses sein, herauszufinden was die Themen sind, die hinter deinem Impuls lagen, zu mir zu kommen.

2. Prozess: Der Körper ist Teil unserer Unterhaltung. Wir üben gemeinsam ihn zu Wort kommen zu lassen.

Nachdem wir eine gemeinsame Idee davon bekommen haben, in welche Richtung die Reise gehen wird, nehmen wir unsere Körper mit in die Unterhaltung hinzu. Dafür bitte ich dich in der Regel dich auf den „Behandlungstisch“ zu legen, und zwar so wie du da bist, mit all deiner Kleidung, oder dich einfach mit deiner Aufnerksamkeit auf deinen Körper zu lenken. Während wir unsere Unterhaltung weiterführen beziehen wir verschiedene Körperteile und deine Empfindungen für diese mit in unsere Unterhaltung ein. Das können z.B. deine Schultern, Arme oder Beine sein. Wie fühlen die sich heute an? Was passiert, wenn du bewusst dort hin antmest? Wo sitzen Verspannungen und wo ist es beweglicher? Ich lenke während unserer Unterhaltung immer wieder den Fokus auf deinen Körper, so dass dieser Teil des Geschehens wird. Ich bitte dich auch z.B. tiefer zu atmen, zu verschiedene Körperstellen hinzufühlen und mir zu beschreiben was du wahrnimmst.
Je nach Thema kann der Fokus auf unterschiedlichen Aktivitäten liegen.

Wichtig für uns ist, eine Unterhaltung zu führen, in der dein Körper mit all seinen Empfindungen gehört werden kann. Je nachdem was er zu zeigen hat, können Sitzungen laut und ausdrucksstrak oder still und eher subtil ablaufen. Oft findet eine Mischung statt und der Wechsel passiert innerhalb weniger Sekunden. Als geschulte Beobachterin passe ich meine Aktivitäten stetig an das an, was gerade in Kontakt kommen möchte und biete dir so Resonanz. Dies kann z.B. auch dadurch stattfinden, dass ich dir meine Wahrnehmung mitteile oder dir weitere Perspektiven auf deine Thematik anbiete.

3. Abschluss und Fazit: Was das Richtige für dich ist, weißt du am besten.

Am Ende der Sitzung lasse ich dich für 2-3 Minuten in Stille entspannen. So hast du Zeit das Erlebte nachzuspüren und deine persönlichen Schlüsse daraus zu ziehen. Danach setzten wir uns nochmal kurz zusammen für einen gemeinsamen Abschluss. Hier hast du auch die Möglichkeit mir Fragen zu stellen, falls noch etwas im Prozess aufgetaucht ist. Mit einem kurzen Fazit schließen wir die Sitzung.