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Inner Nutrition – How do you feed your b(o)uddies?

Hast du schon mal auf der Bühne gestanden oder Theater gespielt?

Wenn dir jetzt sofort nur die letzte Schulaufführung oder deine Zeiten als HobbytänzerIn oder dein Job als SchauspielerIn einfallen, dann hast du dabei wohl was übersehen.

Dein ganzer Alltag ist ein Schauspiel, eine Bühneninszenierung wenn du dich auf der alten Landkarte von Gefühlen bewegst. Vielleicht machst du den anderen nur etwas vor? Vielleicht spielst du nur eine Rolle von der du glaubst, dass diese du bist?

Eine Rolle zu spielen bedeutet, in dem Moment deine wahren Gefühle über diese oder jene Situation hinten an zu stellen, in all deinen Körpern, d.h. energetisch, physisch, emotional und auch intellektuell diese anzunehmen, voll und ganz. Welchem Teil von dir dient das? …eine Rolle zu spielen? Wen fütterst du damit? Meistens ist es doch das sogenannte Ego, dass aus Angst handelt und überleben will. SchauspielerInnen haben das perfektioniert. Sie können in so viele Rollen bewusst schlüpfen, um damit Geld zu verdienen.

Auf der Bühne des Lebens existieren Gefühle. Um genauer zu sein sind es vier Gefühle: mad, sad, glad und scared, d.h. Wut, Traurigkeit, Angst und Freude. Diese Gefühle begleiten dich sowohl unbewusst als auch bewusst, je nachdem was du mit ihrer Energie machst oder machen musstest.

Je nachdem was in deiner Kindheit erlaubt war oder nicht, hast du gelernt deine verschiedenen Körper so zu nähren, dass du die Energie dieser Gefühle spüren kannst oder dir Ventile gesucht, um sie auszuleben sowohl vermischt z.B. Hysterie (Angst und Wut) oder Schadenfreude (Wut und Freude)

Beispiele:

Unsere Geschichte bringen uns in bestimmte Gefühlszustände, die sich wie Schallplatten ein ganzes Leben wiederholen können z.B. die Geschichte, dass ja früher immer alles besser war (Nostalgie).

Romanzen zu schauen bringt uns in die Traurigkeit. Was wir da fühlen wollen ist Verbindung.

Ein Thriller oder Horror-Film zu schauen wohl mehr in die Angst und Kriegsfilme triggern die Wut.

Opern halten dich in der Angststarre oder Angst an sich. Rockkonzerte füttern die Wut.

Wenn wir unser eigenes Theater nicht mehr durchschauen oder auch nicht sehen wollen, schauen wir uns dafür Theater und Filme an, Projektionen unserer eigenen Wirklichkeit, die sich entweder decken oder nicht und dich ins unbewusste Fühlen bringen.

Für diese Suchtkreisläufe zahlst du einen Preis und dieser ist es taub zu bleiben gegenüber deinem Sein und das was du vielleicht wirklich brauchst oder fühlst.

Diese 4 Gefühle sind deine Nahrung für bewusste Entscheidungen und für das was du in der Welt lebendig werden lassen möchtest. Du bewegst dich und fährst mit der Energie von mad, sad, glad und scared. Und hier findest du ein paar Beispiele für eine neue Landkarte von Gefühlen.

Theater, Filme … MEDIEN halten uns in Gefühlsvermischungen

Und das ist weder schlecht noch gut, nur ist es lebendig?

Alles was existiert füttert dich, füttert deinen emotionalen Körper, phyischen Körper, energetischen Körper etc.

Das Leben besteht aus fressen und gefressen werden. Auch wenn wir als Menschen, nicht mehr ums nackte Überleben kämpfen müssen wie vor vielen Jahren, so spürst du das vielleicht in anderen Körpern. Hysterie zum Beispiel frisst dich auf, Gefühlsvermischungen, Suchtkreisläufe fressen dich auf, weil es dir Lebensenergie raubt längerfristig in diesem Zustand zu bleiben.

Wie nährst du deine(n) Körper? Was oder wen fütterst du?