Weg
Wut

Hallo Welt

Dieser Text ist Ergebnis eines Prozesses und mit unverantwortlicher Wut geschrieben. Es ging mir um Ausdruck…

Ich will fließen.

Ich habe keine Lust auf Hetze gegen Patriarchat oder Männer oder Frauen, Feministin sein oder Unterdrückte…
Diese Labels interessieren mich nicht.
Mich interessiert es dich zu sehen.

Patriarchat, befasse dich mit deiner Weiblichkeit!

Beziehung – Es muss kein Ende geben zwischen männlich und weiblich, Trennung ist langweilig, hatten wir schon, hat dazu geführt, dass sich viele Frauen jetzt wie Männer verhalten und Männer zu Weilen wie Frauen.
Es kann auch ein Anfang sein.

„The wish for freedom vs. the wish for connection – a split in humanity (…)a split in yourself created by our raising always having to give up ourselves in order to get connection.“- Teal Swan

Ich mag es heute nicht wenn jemand neben mir geht, den gleichen Schritt, gleiches Tempo geht, jemand mich schneidet, meinen Weg kreuzt, vor oder direkt hinter mir geht!

Wie soll ich mich autonom entwickeln wenn ich im Patriarchat bin….wenn mein Gegenüber das Patriarchat ist,… welches mir gar kein Gegenüber sein kann, weil es meine Welt gar nicht versteht oder bereit ist sich darauf einzulassen….?
In eurer Welt gibt es Arbeitsplätze. Bei mir gibt es nur Wege.
In eurer Welt da gibt es Stoppschilder. In meiner, da gibt es Abzweige oder ein Weg drumherum.
In eurer Welt da gibt es Linearität. Kindergarten, Schule, Studium…ständig beweisen müssen, dass man Dinge gelernt hat, die man eigentlich schon kann. In meiner Welt gibt es Bewegung und Lernen an Erfahrung.
In eurer Welt macht man die Dinge nacheinander. In meiner kommt es wie es kommt.
In eurer Welt muss ich denken. In meiner Welt fühle ich.

Ich scheitere an der Infrastruktur eurer Straßen, Institutionen, Werte, Denkmuster und Auflagen…So kann ich nicht leben!

Ich verstehe es nicht aber ich kann es fühlen.

Mein Körper versteht es nicht aber er speichert es ab. Leider…